Kätzin Amy

Kätzin Amy

Update 03.08.’13:
Ich habe ein schönes, neues Zuhause gefunden!

Kurz-Steckbrief:

[imageeffect type=“shadowreflect“ width=“185″ height=“139″ alt=“Kätzin Amy / © TSV Bad Arolsen (D.N.)“ url=“http://farm9.staticflickr.com/8284/7555964894_2d54bd25b0_c.jpg“ ]

Kätzin Amy

Geb.: Ende ’11

Rasse: EKH

Kastriert: ja

Status: Vermittelt

Sonstiges:
Anfangs sehr zurückhaltend und ängstlich, dann aber freundlich, aufgeweckt, gesprächig und verspielt – aber nicht sehr verschmust. Sehr sozial anderen Katzen gegenüber. Kennt auch Hunde.

 

Und das war Amy’s Geschichte:

Update 08.07.’12:

Super, ich habe einen lieben Paten gefunden!   🙂   Vielen Dank!!!
Aber ich bin natürlich noch immer auf der Suche nach einem neuen Zuhause …!

Ihre Pflegestelle berichtet:

Amy hat jetzt eine eigene Patin, die ihr regelmässig Futter spendet! Und diese Patin hatte sogar das Glück, Amy live zu erleben. Sie ist bei fremden Personen leider immer noch recht scheu und ängstlich, deshalb war es umso schöner, dass sie sich diesmal gezeigt hat.

Ansonsten geht der kleinen Rakete super! Sie läuft mit den anderen Rackern in der ganzen Wohnung incl. Balkon herum und fühlt sich sehr wohl. Sie hat sich auch schon einigen Blödsinn abgeguckt und hat einen riesen Spaß dabei, die Erde aus den Töpfen zu buddeln… *grummel*

Der Balkon ist ihr absoluter Lieblingsplatz! Im Moment fängt sie Käfer und tagsüber hat sie Zeit und Ruhe, sich schön zu sonnen. Abends wird dann wieder Blödsinn mit einem ihrer Katzenkumpels getrieben. Dabei wirkt sie immer so unschuldig!  Aber meine Klorolle ist nicht mehr zu retten …

Amy wird wohl immer so bleiben wie sie ist, ein kleiner, hübscher, gesprächiger und freundlicher „Mitläufer“. Sie möchte nicht geknuddelt werden und sucht auch nicht die direkte Nähe zu den Menschen. Aber sie weiß es sehr zu schätzen, dass sie gut versorgt und liebgehabt wird!

 

Update 07.06.’12:

Ihre Pflegestelle berichtet:

Amy hat sich mittlerweile ganz stark mit unserem letzten „Briten“ Leo angefreundet. Sie ist sehr sozial eingestellt und verträgt sich mit allen Katzen. Mit Leo spielt und tobt sie und teilt sich gerne das Futter. Schnurri, unsere arme Perserseele, ist in ihrem Apartement sehr freundlich von Amy begrüßt worden.

 

11.04.’12:

Hallo, mein Name ist Amy und ich möchte Euch heute meine Geschichte erzählen…

Geboren wurde ich auf einem Dorf in der Nähe eines Bauernhofes. Meine Mutter war eine sehr schlaue und scheue Katze. Deshalb konnte sie auch nie in einer Lebendfalle gefangen und kastriert werden, und so wurde ich mit mein­en Schwestern geboren. Nun bin ich 5 Monate alt (Stand 10.04.’12) und habe großes Glück, überhaupt noch am Leben zu sein. Aber das erzähle ich Euch jetzt.

... mit Kumpel Simon

Bilder auch in Flickr angucken …

 

Meine Mama musste mich und meine beiden Schwestern alleine großziehen, da Sie von meinem Vater, wie bei uns Katzen üblich, kurz nach der Paarung verlassen wurde. Sie hat sich wirklich große Mühe gegeben, aber irgendwann konnte sie uns nicht mehr alleine versorgen. Eines Tages brachte sie uns deshalb zu einem Hof mit tierlieben Men­schen und verschwand. Diese Menschen machten uns Angst und wir blieben lieber in Deckung, wenn die sich nä­herten. Aber wir bekamen dort genügend Futter und konnten groß werden. Wir führten ein relativ unbekümmertes Leben, spielten viel und vergnügten uns. Doch eines Tages tauchte plötzlich ein großer, dicker Kater auf, der es auf mich und meine Schwestern abgesehen hatte. Wir waren zwar klein, aber vom Alter her schon so weit, dass wir selbst kleine Kätzchen bekommen konnten. Und so nahm das Drama seinen Lauf.

Meine Schwester und ich rollten uns gerade genüsslich in der Sonne, als er auftauchte. Sofort sprang er auf meine Schwester und hielt sie im Nacken fest. Sie schrie und versuchte wegzukommen und dabei erschrak ich so sehr, dass ich einfach nur noch panisch losrannte. Leider grenzt an unseren Hof eine stark befahrene Straße, und diese großen, lauten Dinger machten mir furchtbare Angst. Ich versuchte ihnen zu entkommen und rannte und rannte, doch dann spürte ich einen festen Schlag…  Ich schaffte es noch zurück zum Hof und versteckte mich im Stroh. Ich hatte solche Schmerzen und mir war es ganz elend. Ich konnte mich nicht mehr bewegen, mein Bein und mein Bauch taten furchtbar weh und jeder Luftzug wurde zur Qual. Ich wollte sterben..

Die tierlieben Menschen auf dem Hof hatten meinen Unfall mit dem Auto beobachtet und versuchten, mich zu fin­den und zu fangen, aber ich rührte mich nicht aus meinem Versteck. Nach langer Suche entdeckten sie mich doch noch und informierten den Tierschutzverein, damit ich Hilfe bekomme. Sie steckten mich in eine dunkle Box, aber mir war alles egal. Dann brachten sie mich zu einem Tierarzt, der mich untersuchte und sofort operierte. Das war meine Rettung! Ohne diese Hilfe wäre ich schon längst nicht mehr hier und könnte Euch nicht meine Geschichte er­zählen!

Meine Verletzungen waren sehr schwer und lebensbedrohlich und meine Operation sehr lang und schwierig.  Mein Oberschenkel ist gebrochen, ich hatte einen Zwerchfellriß, meine Gebärmutter war verdreht und vereitert und ich stand unter einem schweren Schock.  Aber ich bin ein kleiner Kämpfer und kann heute behaupten, dass ich dazu auch noch ein ganz großer Glückspilz bin! Katzen haben normalerweise neun Leben und ich habe durch diesen Un­fall einige verbraucht, aber ich lebe und bin auf dem besten Weg, eine gesunde und glückliche Katze zu wer­den!

Meine Angst und Scheu den Menschen gegenüber lege ich jetzt langsam ab! Ich finde es toll, wie lieb und freund­lich sie sind und sich um mich kümmern. Ich habe es nun warm und kuschelig, außerdem gibt es immer genügend zu futtern. Ich schmuse sogar schon gerne und finde es richtig toll, gestreichelt zu werden. Wenn ich Angst bekom­me, was manchmal noch vorkommt, werde ich einfach immer ganz ruhig angesprochen; das beruhigt mich. Ich ver­mute, dass mein Name nun Amy sein soll und finde ihn ganz gut. Wenn ich ihn höre, komme ich gerne aus meiner Höhle und fange ganz laut an zu schnurren.

Meine Schwestern sind nun auch kastriert und werden weiterhin auf dem Hof versorgt. Sie meiden zwar die direkte Nähe zu den tierlieben Menschen, sorgen aber im Stall für Ordnung und halten dort die Mäuse gut in Schach! Ich bleibe nun erstmal noch auf dieser Pflegestelle, erhole mich langsam von meinem schlimmen Erlebnis und freue mich jeden Tag darüber, dass es mir immer besser geht.   🙂

Ich hatte wirklich riesiges Glück, dass sich die tierlieben Menschen von meinem Hof und der Tierschutzverein so liebevoll um mich gekümmert haben! Ich bin ihnen allen sehr dankbar! Aber meine Operationen haben enorme Kosten verursacht und der Tierschutzverein hofft nun, dass sich tierliebe Menschen finden, die sich an den Kosten be­teiligen möchten. Seid ihr dabei?

Es grüßt Euch ganz herzlich,
Eure Amy

Möchten Sie die kleine Amy bei sich aufnehmen und ihr ein schönes Zuhause geben? Dann melden Sie sich bitte bei uns!

 

Kätzin Amy / © TSV Bad Arolsen (D.N.)